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Straßen-Aerobic: Ein Segway for Two

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(Bild: Segway)

Was kommt heraus, wenn sich ein Unternehmen, das eines der ungewöhnlichsten Fortbewegungsmittel der jüngeren Vergangenheit auf den Markt gebracht hat, mit einem angeschlagenen US-Automobilhersteller verbündet, um ein neues Fahrzeug zu entwickeln? Nach Meinung des Spiegel "ein fahrender Witz", nach Meinung von General Motors "eine einzigartige Lösung für Fortbewegung und Interaktion in Städten" – und nach Meinung von heise Autos eine Herausforderung, bei der eine hochkomplexe Elektronik permanent Zielfindung und Kollisionsvermeidung unter einen Hut bringen muss.

Die Rede ist von P.U.M.A (Personal Urban Mobility and Accessibility), einem zweisitzigen Einachser-Elektrofahrzeug mit Verkleidung, dessen technische Vorlage ein Segway "Personal Transporter" ist – allerdings mit kleinen Änderungen: Zwar wird weiterhin per Gewichtsverlagerung beschleunigt und gebremst, nicht aber gelenkt. Dafür hat das Vehikel eine Steer-by-Wire-Vorrichtung mit Griffen an Bord, die ein verhältnismäßig traditionelles Lenkgefühl vermittelt. Damit bei einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 56 km/h nichts passiert, ist zumindest der jetzt präsentierte P.U.M.A-Prototyp noch mit kleinen Stützrädern an Bug und Heck ausgestattet.

Siehe dazu auch den Artikel auf heise Autos:

(Peter-Michael Ziegler) / (pmz)

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