Strategiespiele: Dwarf Fortress wagt den Sprung ins 64-Bit-Zeitalter

Wem die Suche nach dem Amulet of Yendor in NetHack zu einfach ist, kann sich an Dwarf Fortress versuchen. Die komplexe Zwergensimulation liegt nun in einer 64-Bit-Version vor.

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Dwarf Fortress wagt den Sprung ins 64-Bit-Zeitalter

Intensiv: Beim Generieren einer komplexeren Welt müssen sich auch aktuelle Prozessoren noch länger anstrengen.

(Bild: Bay 12 Games)

Von
  • Moritz Förster

Genießern anspruchsvoller oder frustrierender Strategiespiele dürfte Dwarf Fortress ein Begriff sein, deren Entwickler Bay 12 Games nun Version 0.43.05 veröffentlicht haben. Wichtigste Neuerung ist die 64-Bit-Unterstützung.

Ein Blick auf die Grafik des Programms, beziehungsweise deren Mangel im Textmodus, mag die Frage aufwerfen, warum ein solcher Schritt notwendig ist. Jedoch sind die generierten Welten und vorhandenen Optionen so umfangreich, dass sich einige Spieler in den Foren des Entwicklers durch den Wechsel bereits über deutliche Fortschritte beim Berechnen der jeweiligen Karte freuen – unter Umständen ein Unterschied von mehreren Stunden.

Hinzu kommen einige Bugfixes, die Interessierte in der Ankündigung nachlesen können. Bei dem offiziell etwas sperrig als "Slaves to Armok: God of Blood Chapter II: Dwarf Fortress" betitelten Spiel steuert man eine Kolonie von Zwergen durch eine ungewöhnlich komplexe Welt. Neben dem Aufbauen der Minen und dem Kümmern um das Wohlergehen seiner Bewohner muss sich der Spieler ebenfalls neidische Angreifer vom Hals halten. In einem zweiten Modus kann man die Welt in einem Rogue-like erforschen. Prinzipiell sind dem Spieler keine Ziele vorgegeben.

Dwarf Fortress erscheint als Freeware für Linux, Mac und Windows. Wem Installation, Konfiguration und Einstieg jedoch etwas hart erscheinen, kann alternativ auf ein Starter Pack für das Betriebssystem seiner Wahl zurückgreifen. Diese liegen jedoch noch nicht in der aktuellen Version vor. (fo)