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Streik bei Amazon: Fifa 18 könnte verzögert ausgeliefert werden

In vier Amazon-Versandzentren wird erneut gestreikt. So wie Spieler auf das neue Spiel Fifa 18 warteten, warteten Amazon-Beschäftigte auf höhere Löhne, heißt es von der Gewerkschaft Verdi dazu.

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Streik bei Amazon: Fifa 18 könnte verzögert ausgeliefert werden

(Bild: dpa, Archiv)

In den Amazon-Versandzentren in Rheinberg, Werne, Leipzig und in Graben bei Augsburg sind erneut Mitarbeiter in den Ausstand gegangen. Der Zeitpunkt kommt nicht von ungefähr, für Silke Zimmer, Landesbezirksfachbereichsleiterin für den Handel bei ver.di in NRW, ist das Erscheinungsdatum des Spiels Fifa 18 eine gute Gelegenheit, erneut auf die Situation der Beschäftigten bei Amazon aufmerksam zu machen. "So wie viele Spieler auf die Auslieferung des neuen FIFA-Spiels warten, warten die Beschäftigten auf faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen", sagte sie laut einem Medienbericht.

Die aktuellen Streikaktionen, die seit 2013 immer wieder mal aufflammen, sollen bis Samstag laufen. "1058 Euro Weihnachtsgeld, 1121 Euro Urlaubsgeld, eine 38 Stundenwoche und 6 Wochen Urlaub sind aktuell in der Branche üblich. Das wollen wir auch für die Beschäftigten bei Amazon durchsetzen", sagte Verdi-Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago.

Update 28.9., 16.24 Uhr: Dem Streikaufruf sei nur ein kleiner Teil der Mitarbeiter in den Logistikzentren gefolgt, teilt Amazon mit. "Weder für Fifa 18 noch für andere Produkte gibt es Auswirkungen auf das Lieferversprechen." (anw)

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