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Streit über Android: Russisches Berufungsgericht bestätigt Kartellstrafe gegen Google

russische Flagge

(Bild: Russlandflaggenzipper)

Auch in zweiter Instanz unterliegt Google den russischen Kartellwächtern. Diese meinen, der US-Konzern habe seine Marktmacht missbraucht.

Es bleibt dabei, Google muss in Russland eine Geldstrafe in Höhe von 438 Millionen Rubel (etwa sechs Millionen Euro) zahlen. Ein Berufungsgericht hat den Einspruch des Unternehmens gegen die von der russischen Kartellbehörde verhängte Strafe [1] abgewiesen, geht aus einer Mitteilung hervor [2].

Die Moskauer Kartellwächter werfen Google vor, beim Verkauf von Smartphones mit Android russischen App-Anbietern den Zugang zu versperren. Auch seien die Suchmaschine und andere Google-Anwendungen zu prominent platziert. Der App Store Google Play habe von Smartphone-Anbietern zu prominent platziert werden müssen. Damit habe Google seine Marktmacht missbraucht. Beschwert darüber hatte sich der russische Google-Konkurrent Yandex.

Auch die EU-Kommission hat Googles Android wegen seiner marktbeherrschenden Stellung [3] ins Visier genommen. (anw [4])


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http://www.heise.de/-3298270

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[1] https://www.heise.de/meldung/Streit-ueber-Android-Russlands-Kartellamt-verurteilt-Google-zu-Geldstrafe-3293064.html
[2] http://en.fas.gov.ru/press-center/news/detail.html?id=46807
[3] https://www.heise.de/meldung/EU-Kommission-Google-missbraucht-mit-Android-seine-Marktvormacht-3178404.html
[4] mailto:anw@ct.de