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Streit um Telekom-Rechnungen

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Nach einer Meldung des Nachrichtenmagazins Spiegel hat sich der Verdacht erhärtet, dass die Deutsche Telekom zu Ungunsten ihrer Kunden falsch abgerechnet hat. Aufgefallen sei dies beispielsweise durch Gesprächsüberschneidungen an Analoganschlüssen, die dazu technisch nicht in der Lage seien. Der Experte der Firma Tekit Consult, der von der Einkaufsgemeinschaft Communitel mit dem Gutachten beauftragt worden war, schätzt, dass die Telekom einen Aufschlag von deutlich über 20 Prozent zu ihren Gunsten vorgenommen habe. Der Vorwurf der Communitel besteht schon seit längerer Zeit. Erste Anschuldigungen erhob Communitel bereits im vergangenen Jahr.

Die Telekom hat den Vorwurf falscher Abrechnungen erneut zurückgewiesen. Die Telekom-Kunden könnten auf die Korrektheit der Abrechnungen vertrauen, sagte Telekom-Sprecher Ulrich Lissek. Nur rund ein Prozent der Rechnungen würden von Kunden beanstandet. Lissek bezeichnete den Bericht als "Auftragsgutachten" und daher als untauglichen Versuch, auf die Gesamtrechnungen der Telekom zu schließen. Der Telekom-Sprecher brachte auch vor, dass Communitel-Geschäftsführer Bernd Stötzel der Telekom noch 10 Millionen Euro schulde. (uma)

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