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Stromnetz Hamburg und LichtBlick: E-Autos sollen nachts billiger laden können

Ähnlich wie für Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen könnte es auch für E-Autos billigeren Strom geben. Die beiden Unternehmen wollen vorführen, wie das geht.

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Stromnetz Hamburg und LichtBlick: E-Autos sollen nachts billiger laden können

Tagsüber ist die Ladesäule vielleicht besser zu sehen, aber könnte künftig dann auch teurer als nachts sein

(Bild: LichtBlick)

In Hamburg soll Ladestrom für Elektroautos für nächtens günstigere Stromtarife angeboten werden. Das Projekt gehen der Verteilungsnetzbetreiber Stromnetz Hamburg GmbH und das Energieunternehmen LichtBlick laut Mitteilung an. Die beiden versprechen, dass sich dadurch die Stromkosten für Elektroautos um 30 Prozent senken lassen.

Im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) gebe es eine Regelung, nach der Netzbetreiber Elektroautos ähnlich wie Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen als "steuerbare Verbrauchseinrichtungen" behandeln können. Allerdings fehlt es derzeit noch an der Ausführungsbestimmung, die Rechtssicherheit für alle Beteiligten schaffen würde, heißt es weiter in der Mitteilung.

In Hamburg soll nun beispielhaft für das Bundesgebiet gezeigt werden, wie §14a EnWG umgesetzt werden könnte. Elektroautos können an der privaten Ladesäule von abends 21 Uhr bis morgens 6 Uhr vergünstigt Strom beziehen. Die Stromrechnung für ein Elektroauto reduziere sich damit um bis zu 200 Euro pro Jahr. Zunächst soll dieser Tarif einigen Testkunden angeboten werden. (anw)

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