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Studie: 50 Millionen verkaufte Netbooks bis 2012

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Mini-Notebooks (sogenannte Netbooks) werden nach Einschätzung von Marktbeobachtern in den kommenden Jahren einer der wesentlichen Wachstumstreiber im PC-Markt sein. Allein in diesem Jahr rechnet das Marktforschungsunternehmen Gartner mit mehr als fünf Millionen verkauften Geräten, im nächsten Jahr sollen es acht Millionen sein. Bis 2012, prognostiziert Gartner, werden die Hersteller 50 Millionen Netbooks abgesetzt haben.

"Mini-Notebooks sprechen verschiedenste Anwender mit unterschiedlichen Nutzungsszenarien an", erklärt George Shiffler, Forschungsdirektor bei Gartner. "Potenzielle Nutzer sind sowohl die Erstkäufer, die einen kostengünstigen Einstiegs-PC benötigen, wie auch erfahrene Anwender, die einen günstigen Zweit- oder Dritt-PC für sich oder Verwandte brauchen." Die anfängliche Sorge, die neue Geräteklasse könne auf Kosten des traditionellen Notebook-Geschäfts gehen, teilen die Marktforscher nicht. Dazu seien die Unterschiede der Geräteklassen in Funktion und Ausstattung zu groß, so Shiffler. Erst ab 2010 könne möglicherweise eine Kannibalisierung im Segment der Billig-Notebooks einsetzen.

Gartner rechnet zur Kategorie der Mini-Notebooks Geräte mit einer Bildschirmdiagonale zwischen fünf und zehn Zoll und einfacher Ausstattung mit einer Vollversion von Windows XP oder Linux. Ursprünglich hatten die Hersteller mit den ersten abgespeckten mobilen Rechnern vor allem Nutzer aus Dritte-Welt- und Schwellenländern adressieren wollen.

c't hat alle derzeit in Deutschland erhältlichen Netbooks getestet (Stand: 12. August), die jeweils zwischen 200 und 420 Euro kosten. Der ausführliche Testbericht findet sich in der kommenden Ausgabe 18/08, die ab 18. August am Kiosk erhältlich ist. (pmz)

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