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Studie: Anwender können kaum noch zwischen guten und bösen Mails unterscheiden

MailFrontier hat die Ergebnisse seines deutschen Phishing-IQ-Tests veröffentlicht, an dem seit Juni 2005 über 25.000 Anwender teilgenommen haben. Demzufolge ist die überwiegende Mehrheit nicht in der Lage, alle Phishing-Mails von echten E-Mails zu unterscheiden. So erkannten zwar 82 Prozent alle Phishing-Mails, stuften aber auch echte Mails als "phishig" ein. Nur elf Prozent sortierten die insgesamt zehn Test-Mails richtig als Phishing-Mails oder echte E-Mails ein. Im Vergleich zu dem in den USA durchgeführten Test ist das Ergebnis aber noch gut, so der Hersteller von Sicherheitslösungen: Dort ordneten nur drei Prozent aller Testteilnehmer die Mails in die richtige Kategorie.

Nach Meinung von MailFrontier geht die Fähigkeit, betrügerische E-Mails zu erkennen, mit steigender Skepsis gegenüber allen E-Mails einher. Zunehmend werden jedoch auch echte E-Mails von Banken oder Online-Kaufhäusern als Phishing-Mails bewertet. "Phishing führt zu einem generellen Misstrauen gegenüber E-Mails und fördert die Verunsicherung, wenn es darum geht, Phishing-Mails zu erkennen.", erklärt Nilay Patel von MailFrontier.

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Siehe dazu auch: (dab)

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