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Studie: Retail-Verkauf von Vista hängt deutlich hinter XP zurück

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Ende Januar hatte Microsoft-CEO Steve Ballmer noch getönt, das neue Betriebssystem Vista werde sich im Vergleich zu Windows XP doppelt so schnell am Markt durchsetzen und den Geschäften von Microsoft einen "Boom" bescheren. Sollten sich allerdings die Retail-Verkaufszahlen der ersten Woche als Trend erweisen, dürften Ballmer bald die Tränen in den Augen stehen. Denn nach vorläufigen Zahlen der Marktforscher der NPD Group lag der Vista-Absatz in den USA nach Stückzahlen in der ersten Woche 59 Prozent hinter dem von XP im Oktober 2001 zurück. Bezogen auf den Umsatz hinkt Vista 32 Prozent hinterher.

Positive Auswirkungen hat Vista laut NPD aber offenbar auf den Computer-Markt: Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres stiegen die PC-Verkäufe in den USA um satte 67 Prozent. "Die Daten lassen den Schluss zu, dass viele Verbraucher erkannt haben, dass sie leistungsfähigere Hardware benötigen, um die Vorzüge von Vista nutzen zu können", erläutert NPD-Analyst Chris Swenson, "und nur eine relativ geringe Zahl von Anwendern rüstet demnach ältere Rechner mit dem neuen MS-Betriebssystem auf". Rund 30 Prozent der Käufer hätten sich für die Highend-Variante "Ultimate Edition" entschieden. (pmz)