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Studie: SMS-Spam nimmt weltweit zu

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Im November und Dezember des vergangenen Jahres hat das Institute for Media and Communications Management an der Universität St. Gallen (Schweiz) eine Studie (mit Teilnehmern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Kanada, den USA, China und Saudi-Arabien) zum Handy-Spam durchgeführt: Insights into Mobile Spam.

In die Studie einbezogen waren 1659 Mobilfunktelefon-Nutzer und 154 Angestellte von Mobilfunk-Providern. Als Spam definiert wurden SMS mit Kauf- und Lockangeboten sowie Versuche, Handy-Einstellungen von außen zu verändern.

Mehr als 80 Prozent der befragten Handy-User berichteten, dass sie im Untersuchungszeitraum mindestens eine Spam-SMS erhalten hätten. Abhilfe sollte ihrer Ansicht nach in erster Linie vom Provider kommen; anderenfalls wäre die Mehrheit der Untersuchungsteilnehmer (Handy-User) bereit, ihren Provider zu wechseln. Die Möglichkeit, aufgrund häufigen Spams eine andere Telefonnummer zu beantragen, war nicht im Sinne der Betroffenen.

Die Provider seien sich, so die Studie, durchaus der Probleme bewusst, würden aber eher jeweils nur nachträglich – in Versuch-und-Irrtum-Manier – auf Spams reagieren, statt vorausschauend zu agieren. Eine konzertierte Aktion sowie eine übergreifende Konzeption gegen SMS-Spam fehle bislang.

Im Detail vorgestellt wird die Studie am kommenden Montag (14. 2.) auf dem 3GSM World Congress in Cannes. (ae)

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