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Studie: Spam und Viren beeinträchtigen Internet-Nutzung

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Mittlerweile fühlen sich über 40 Prozent der Internet-Nutzer durch Spam-Mails in hohem Maße gestört. 78,4 Prozent der Surfer empfangen wöchentlich fünf oder mehr unerwünschte Werbebotschaften. Diese bremsen die Lust am Surfen deutlich. Zu diesem Ergebnis zumindest kommt die 18. W3B-Erhebung des Martkforschungsinstituts Fittkau & Maaß, bei der über 120.000 deutschsprachige Internet-Nutzer stichprobenartig über einen Zeitraum von fünf Wochen online befragt wurden.

Trotz der derzeitigen Wirtschaftsflaute entwickelt sich laut W3B-Resultat der E-Commerce positiv. So haben nach Angaben von Fittkau & Maaß im letzten halben Jahr 38,6 Prozent der Internet-Nutzer Waren im Wert von 250 Euro oder mehr über das Internet geordert. Für die nächsten sechs Monate haben bereits 62,7 Prozent der Surfer konkrete Online-Einkaufspläne.

Allerdings könnten Sicherheitsprobleme die Freude beim Online-Kauf bremsen. So wurden 27,4 Prozent der Nutzer durch den Befall ihrer PCs mit Viren und Würmern mehr oder weniger stark bei ihrer Internet-Nutzung beeinträchtigt. Ein weiteres Ärgernis stellt die Dialer-Problematik dar: 18,8 Prozent der Surfer hatten der Studie zufolge bereits Ärger mit teuren Sonderrufnummern; bei 14,2 Prozent der Internet-Nutzer sind sogar Kosten durch die Dialer aufgelaufen.

Das Internet werde immer wichtiger für seine Benutzer, meinen Fittkau & Maaß. Für 40,2 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer spielt es eine wichige Rolle; 38,5 Prozent wollen im täglichen Leben nicht mehr auf das Netz der Netze verzichten. Die vollständigen Ergebnisse der Studie erscheinen am 1. Juni. (fbo)