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Studie: Wachstum des weltweiten PC-Markts bleibt zweistellig

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Der weltweite PC-Absatz betrug im ersten Quartal 2006 53,2 Millionen Stück. Dies entspricht einem Wachstum von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies geht aus der aktuellen Erhebung Worldwide Quarterly PC Tracker der Marktforscher von IDC hervor. Gezählt werden Desktop-PCs, Notebooks und x86-Server, jedoch keine Handheld-Geräte. Die aktuelle Wachstumsrate liegt über der kürzlich von IDC veröffentlichten Prognose für das Gesamtjahr 2006, die von einer Abschwächung des Wachstums auf 10,5 Prozent ausgeht.

Marktführer blieb auch im ersten Quartal Dell, der mit 9,6 Millionen Stück einen Zuwachs von 10,2 Prozent verbuchen konnte, jedoch einen leichten Rückgang des Marktanteils auf 18,1 Prozent (Vorjahr: 18,6 Prozent) hinnehmen musste. Die Nummer zwei, HP, verzeichnete mit 8,7 Millionen ausgelieferten PCs ein deutliches Wachstum um 22,2 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2005 und konnte mit einem auf 16,4 Prozent gekletterten Marktanteil den Abstand zu Dell deutlich verringern. Lenovo liegt mit 3,4 Millionen Stück weiterhin auf Platz drei, wuchs aber ebenso wie der Marktführer Dell mit 10,9 Prozent langsamer als der Gesamtmarkt.

Acer verzeichnete mit einem Zuwachs um 54,3 Prozent auf 2,9 Millionen Stück ein deutliches Wachstum und konnte mit einem Marktanteil von nun 5,5 Prozent Fujitsu/Siemens von Platz vier verdrängen. Der hohe Zuwachs bei Acer fußt auf Vertriebserfolgen in Asien sowie in Nord- und Südamerika, während sich das Wachstum in Acers stärkstem regionalen Markt Europa, naher Osten und Afrika (EMEA) abschwächte.

Auch Fujitsu/Siemens musste in der EMEA-Region, die rund 60 Prozent des Absatzes von Fujitsu/Siemens ausmacht, einen deutlichen Wachstumsrückgang auf 11 Prozent hinnehmen. In den vergangenen Quartalen konnte das Unternehmen dort Wachstumsraten um 30 Prozent erzielen. Weltweit setzte das deutsch-japanische Gemeinschaftsunternehmen im ersten Quartal 2,33 Millionen PCs ab – entsprechend einem Zuwachs um 9,5 Prozent – und behauptete damit nahezu seinen Marktanteil mit nunmehr 4,4 Prozent (Vorjahr: 4,5 Prozent). (ssu)