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Studien: Menschen akzeptieren Roboter als soziale Wesen

Doch keine kalten, berechnenden Maschinen: Aktuellen Studien zufolge nehmen wir Roboter als soziale Wesen wahr.

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(Bild: Softbank)

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Pepper, Rollin‘ Justin oder August der Smarte: So heißen die Pioniere der robotischen Altenpflege. Sie werden bereits in einigen Pilotprojekten erprobt. Inwieweit sie von den Patienten akzeptiert werden, hängt Forschern zufolge davon ab, ob sie soziale Fähigkeiten haben. Denn diese sorgten dafür, dass eine Maschine menschlich wirke. Das berichtet Technology Review online in "Vermenschlichte Roboter".

Erkenne ein Mensch bei einem Roboter Hinweise auf soziales Verhalten, hielte er ihn unbewusst ebenfalls für menschlich, erläutern die Autoren einer aktuellen Studie im Fachmagazin PLOS One. Menschen behandelten etwas lieber fälschlicherweise menschlich als fälschlicherweise nicht-menschlich.

Forscher fanden in mehreren Studien bereits Hinweise dafür: Sie stellten fest, dass Menschen Geschlechter-basierte Stereotypen auch auf Computer übertrugen, dass sie Roboter körperlosen Computerstimmen vorzogen und dass sie Robotern menschliche Persönlichkeiten zuordneten und lieber mit denjenigen redeten, die komplementär zu ihrer eigenen Persönlichkeit waren.

In der aktuellen Studie untersuchte ein Duisburger Forscherteam, ob Menschen einen Roboter ausschalten würden, nachdem er sich menschlich verhalten hatte. Wenn er darum bettelte, nicht ausgeschaltet zu werden, folgte ein Drittel der Probanden seinem Wunsch. Die anderen brauchten deutlich länger, um eine Entscheidung zu fällen, und hatten hinterher ein schlechtes Gewissen.

Mehr dazu bei Technology Review online:

(ghep)