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SuSE bringt Groupware-Server für Linux mit Domino R5

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Ab Ende Oktober will SuSE einen Groupware-Server für Linux mit Lotus Domino R5 liefern. Die Domino-Installation ist dabei in das SuSE-eigene Einrichtungsprogramm YaST integriert. Das Paket soll 4990 Mark plus Mehrwertsteuer kosten; es wird neben Linux einen Domino-Application-Server sowie zehn Client-Lizenzen für Notes enthalten.

Ein besonderes Schnäppchen ist das allerdings nicht. Für rund tausend Mark weniger liefert IBM einen Netfinity 3000 Server. Darin ist laut Ankündigung vom 18. April 2000 bis zum Jahresende ein Domino-Server, fünf Notes-Client-Lizenzen und fünf Client-Access-Lizenzen für andere Programme, etwa den Netscape Communicator, enthalten. Ein aktuelles Medien-Package mit dem Linux-Domino-Server liefert SuSe dazu für 47,71 Mark. Genau genommen reicht sogar die Eval-Version für 20 Mark, da Lotus den Code niemals mit einer Zeitbombe versieht. Die Lizenz, die man von IBM mit dem Server bekommt, ist ohnehin nur ein (notwendiges) Stück Papier.

Allerdings wurde das Netfinity-Angebot im Internet vermutlich nicht besonders intensiv genutzt, ist doch in der Ankündigung auf IBMs Webseite als Ansprechpartner sechs Monate später immer noch "xxxxx xxxxxx" genannt. Auch der Link der englischen Angebotsseite zum Antragsformular läuft ins Leere. Die Wege ins E-Business erweisen sich manchmal als steinig, insbesondere wenn die Netfinity-Server plötzlich eServer xSeries heißen. In diesem Licht macht das SuSE-Angebot nun doch vielleicht wieder Sinn. Immerhin enthält es 60 Tage Installationssupport und Betriebssystem-Updates für zwei Jahre. (Volker Weber) (jk)

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