Subnotebook mit Brazos 2.0

In Sonys 11,6-Zöller Vaio E11 kommen erstmals AMDs neue Low-Cost-Prozessor E2-1800 zum Einsatz. Der zugehörige Chipsatz A68M spricht USB 3.0.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 25 Beiträge
Von

Sony bringt den 11,6-Zöller Vaio E11 in drei Farben auf den Markt.

(Bild: Sony)

Anfang des Monats hat AMD mit Brazos 2.0 den Nachfolger der bisherigen C- und E-Serien-APUs angekündigt, ab Mitte Juli soll das erste damit bestückte Notebook in die Läden kommen: Sonys 11,6-Zöller Vaio E11 soll dann für 480 Euro in den Farben Weiß (SV-E1111M1EW), Schwarz (SV-E1111M1EB) und Pink (SV-E1111M1EP) in den Läden stehen.

Die technische Ausstattung ist bei allen drei Modellen identisch: Der Prozessor E2-1800 läuft mit 1,7 GHz und bietet damit kaum mehr Rechenleistung als die bisherigen Modelle E-350 (1,6 GHz) oder E-450 (1,65 GHz) oder Intels Atom. Die integrierte Grafikeinheit Radeon HD 7340 kann sich jedoch deutlich von der Intel-Konkurrenz absetzen – mit höherer 3D-Leistung, besserer Treiber-Unterstützung und problemloser HD-Video-Beschleunigung. Auch der zugehörige Chipsatz A68M punktet gegenüber Intels NM10, enthält er doch USB 3.0.

Im Vaio E11 spricht allerdings nur ein USB-Port 3.0, die beiden anderen haben 2.0-Geschwindigkeit. Darüber hinaus stehen HDMI- und VGA-Ausgang, je eine Audio-Ein- und Ausgang sowie ein Kartenleser für SDXC-Karten und MemorySticks zur Verfügung. Die Netzwerk-Buchse beherrscht Gigabit, das WLAN funkt nach IEEE 802.11n (vermutlich nur im 2,4-GHz-Band). Bluetooth ist in der aktuellen Version 4.0+HS enthalten. Alle drei Modelle haben 4 GByte Arbeitsspeicher und eine 500-GByte-Festplatte; der – wohl spiegelnde – Bildschirm zeigt 1366 × 768 Punkte. Eine Laufzeit für das 1,5 Kilogramm schwere Notebook nennt Sony nicht. (mue)