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Suchmaschine Qwant: Neues Design zum 5. Geburtstag

Die Suchmaschine Qwant legt viel Wert auf Privatsphäre – und auf ein gutes Aussehen: Zum 5. Geburtstag wurde das Design erneuert und für Smartphones optimiert.

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Suchmaschine Qwant: Neues Design zum 5. Geburtstag

Die alternative Suchmaschine Qwant hat sich zu ihrem 5. Geburtstag ein neues Design geschenkt. Die aufgeräumte Bedienoberfläche ist für kleine Bildschirme optimiert worden, weil inzwischen mehr als 60 Prozent der Suchanfragen von Smartphones und Tablets kommen. Die Suchmaschine legt besonderen Wert auf die Privatsphäre der Nutzer, indem sie auf jegliches Tracking verzichtet. Qwant legt zudem keine Cookies ab uns speichert keine Suchverläufe.

Bislang wirkte Qwant mit einer dreispaltigen Ansicht ("Web", "News" und "Social") durchaus überladen. Nun gibt es in der Desktop-Version nur noch zwei Spalten. In der schmaleren Seitenleiste neben den Ergebnissen sind die "Instant Answers" untergebracht, also Informationen zu Suchanfragen. (Bei Google ist das der "Knowledge Graph".) Die "Instant Answers" enthalten außerdem Nachrichten und Inhalte aus sozialen Netzwerken. Das neue Layout soll besonders gut auf 16:9-Bildschirmen zur Geltung kommen. Auf Smartphones finden alle Inhalte untereinander Platz.

Im Zuge der Neugestaltung hat Qwant auch sein Logo überarbeitet. Die farbenfrohe Gestaltung symbolisiere "die Vielfalt und Neutralität unserer Ergebnisse", erklärt Pierrick Thébault, Chief Design Officer bei Qwant. Die leicht veränderte Typografie in der Wortmarke soll zudem verhindern, dass Nutzer "Q-Want" anstelle von Qwant lesen. Hinter den Änderungen steckt ein ganzes Design-System mit Hunderten Komponenten. Insgesamt wirkt die Bedienoberfläche nun moderner und luftiger als zuvor.

Qwant ging 2013 online, ein Jahr später folgte eine deutsche Version. Ihren Hauptsitz hat die Suchmaschine in Paris. Im vergangenen Jahr hatte Qwant nach eigenen Angaben 70 Millionen Besucher pro Monat. 2020 will die Suchmaschinen in Europa einen Marktanteil von 5 bis 10 Prozent erreichen; in Frankreich sind es schon heute 5 Prozent. (dbe)

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