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Suchmaschinenbetreiber sollen für Nachrichten zahlen

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Im Rahmen des World Media Summit in Peking haben Rupert Murdoch (News Corporation) und Tom Curley (Associated Press) vor 300 Vertretern von 170 Medien aus 80 Ländern gefordert, Suchmaschinenbetreiber und andere Webseiten sollten künftig für Nachrichtenmaterial zahlen, das sie zurzeit noch ohne Gegenleistung erhielten.

Einer Meldung des Digital Journal zufolge hat AP-Chef Curley beklagt, dass seine Agentur und andere Beschaffer von Content lange genug die kostenfreie Ausbeutung ihrer Nachrichten durch Dritte hingenommen hätten. Internetdienste wie Wikipedia, YouTube und Facebook seien zu bevorzugten Plattformen geworden, auf denen sich ein breites Publikum über aktuelle Nachrichten informiere, statt auf die Internetseiten der traditionellen Nachrichtenagenturen zu gehen. Man werde die Trennung zwischen denen, die Nachrichten von öffentlichem Interesse mit großem persönlichen und wirtschaftlichen Aufwand anböten, und den anderen, die ohne Tribut davon profitierten, nicht länger dulden. Eine andere Option sei, dass Associated Press seine Nachrichten ausgewählten Partnern exklusiv eine halbe Stunde früher als anderen zur Verfügung stellen könnte. (dpa)

(fm)

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