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Südtirol migriert auf LibreOffice

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Alle öffentlichen Verwaltungen Südtirols sollen in den nächsten drei Jahren von MS-Office auf LibreOffice umsteigen. In der Landesverwaltung geht es um 7000 Computer-Arbeitsplätze, in den Gemeinden und im Gesundheitsbereich kommen tausende weitere PC-Arbeitsplätze dazu. "Mit der Einführung der Freien Software bei den Standardanwendungen geht es uns natürlich um Einsparungen, aber [...] die Freie Software macht uns auch flexibler und die Flexibilität ist besonders in einem sich rasant verändernden Bereich wie der IT von enormer Wichtigkeit", erklärte Informatik-Landesrat Roberto Bizzo.

Die Migrationsinitiative zielt auf eine schrittweise Einführung von Freier Software – LibreOffice macht lediglich den Anfang. Parallel dazu wurde ODF als Standardformat für den Dokumentenaustausch definiert. Drei Jahre brauche man für die Umstellung, weil allein in der Landesverwaltung 200 verschiedene Softwarepakete anzupassen seien. Auch werde man auf MS-Office nicht vollständig verzichten können. Die Südtiroler rechnen damit, dass sie in den ersten drei Jahren etwa 600.000 Euro an Lizenzkosten einsparen. (odi)

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