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Sun baut Marktstellung weiter aus

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Nach eigenen Angaben konnte der Server-Hersteller Sun im letzten Jahr mehr denn je zulegen. Man stützt sich dabei auf eine vom Branchenanalysten IDC herausgegebene Studie. Nach dieser konnte Sun im letzten Jahr 70 Prozent mehr Systeme ausliefern als 1999. Dabei erhöhte sich der Umsatz um 42 Prozent, der im vergangenen Jahr rund 17,6 Milliarden US-Dollar betrug. Dies bedeutet nach dieser Untersuchung, dass Sun – zählt man die ausgelieferten Systeme – einen Marktanteil von 43 Prozent im gesamten Server-Markt für sich verbuchen kann und weltweit die Nummer zwei unter den Serverherstellern ist.

Betrachtet man nur den Markt für Unix-Server, sieht es für Sun noch besser aus. Mit einem Marktanteil von 44 Prozent nach Stückzahlen und 35 Prozent nach Umsatz konnte Sun sich in dieser Sparte ein großes Stück vom Kuchen abschneiden. Sun lieferte im vorigen Jahr mehr Unix-Server aus als IBM, HP und Compaq zusammen. Damit ist Sun laut IDC seit nunmehr vier Jahren die Nummer eins der Welt im Bereich Unix-basierter Server.

Die Ergebnisse sind besonders im Vergleich zum Konkurrenten IBM für Sun erfreulich. Dort fielen die Ergebnisse mit einem Umsatzplus von nur 2 Prozent sowie einem Marktanteil von 15 Prozent (minus 10 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr eher dürftig aus. Schmerzliche Einbußen musste Big Blue vor allem im Unix-Entry-Level-Bereich hinnehmen. IBM konnte seine Marktstellung in dieser Sparte nicht halten und kam nur noch auf 9 Prozent Anteil (minus 28 Prozent). Sun dagegen konnte für sich in dieser Sparte ein Umsatzplus von 44 Prozent sichern, was einem Marktanteil von 35 Prozent entspricht. (dal)