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Sunrise erzielt weniger Umsatz, verdient aber mehr

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Der Schweizer Telefon- und Internetanbieter Sunrise, Tochterunternehmen der dänischen TDC Group, hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2007 weniger umgesetzt, dafür aber mehr verdient. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres sanken die Erlöse um 1,3 Prozent auf 470 Millionen Franken (285,16 Millionen Euro). Das EBITDA-Ergebnis schrumpfte um 3,2 Prozent auf 120 Millionen Franken (72,80 Millionen Euro). Der Reingewinn stieg hingegen um 7,1 Prozent auf 45 Millionen Franken (27,29 Millionen Euro). Dass dieser höher ausfiel, liegt vor allem an Einsparungen im Personalbereich. Sunrise hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 160 Stellen abgebaut.

Grund für den Umsatzrückgang ist Unternehmensangaben zufolge neben dem großen Preisdruck vor allem ein Rückgang bei den Festnetzkunden, deren Zahl um 4,1 Prozent auf 495.000 abnahm. Insgesamt konnte Sunrise den Kundenstamm im ersten Quartal 2007 aber um 3,3 Prozent auf 2,237 Millionen steigern. Sowohl bei den Mobilfunk- als auch bei den ADSL-Kunden konnten zweistellige Zuwachsraten verzeichnet werden.

Fernsehpläne für die Schweiz, wie von verschiedenen Medien am heutigen Mittwoch vermeldet, stünden aber zurzeit keinesfalls im Vordergrund, relativierte Pressesprecher Mathieu Janin gegenüber heise online. Wichtig sei jetzt vor allem der Vollzug bei der Entbündelung der so genannten letzten Meile. Das Know how für ein digitales TV-Angebot sei innerhalb der TDC-Group aber vorhanden, sagte Janin. Die TDC Group betreibe in Dänemark mit TDC Cable TV sowohl ein TV-Kabelnetz und hat daneben auch IPTV im Angebot. (Tom Sperlich) / (pmz)