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Supercomputer-Cluster aus PowerPC-Blades

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Die französische Compagnie Générale de Géophysique CGG ist vor allem für Ölfirmen tätig. Unter anderem bietet sie Berechnungen auf HPC-Supercomputern als Dienstleistung an; die Kunden suchen mit spezieller Software in seismischen, Magnetfeld- und anderen Daten nach potenziellen Öl- und Gas-Lagerstätten.

Um ihre Marktposition zu halten, erneuert die CGG nach eigenen Angaben ihre Linux-Cluster etwa alle zwei Jahre. Das neueste Modell wurde aus Blade-Servern des Blade-Server-Marktführers IBM aufgebaut. Die Wahl fiel auf die BladeCenter-Einschübe JS21, die mit Single- oder Dual-Core-Prozessoren der PowerPC-Baureihe von IBM bestückt sind (PowerPC 970FX: 2,7-GHz-Einzelkern, PowerPC 970MP: 2,5-GHz-Doppelkern). Nach Angaben der Firma CGG nutzt ihre Cluster-Software die Altivec-Erweiterung der PowerPC-Prozessoren.

Insgesamt kommen 2800 PowerPC-Blades mit jeweils zwei Dual-Core-Prozessoren in 200 zugehörigen BladeCenter-H-Chassis für Server-Racks zum Einsatz, also 5600 Prozessoren mit zusammen 11.200 Kernen. (ciw)