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Supercomputer-Cluster aus PowerPC-Blades

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Die französische Compagnie Générale de Géophysique CGG [1] ist vor allem für Ölfirmen tätig. Unter anderem bietet sie Berechnungen auf HPC [2]-Supercomputern als Dienstleistung [3] an; die Kunden suchen mit spezieller Software in seismischen, Magnetfeld- und anderen Daten nach potenziellen Öl- und Gas-Lagerstätten.

Um ihre Marktposition zu halten, erneuert die CGG nach eigenen Angaben ihre Linux-Cluster [4] etwa alle zwei Jahre. Das neueste Modell wurde aus Blade [5]-Servern des Blade-Server-Marktführers IBM [6] aufgebaut. Die Wahl fiel auf die BladeCenter-Einschübe JS21 [7], die mit Single- oder Dual-Core-Prozessoren der PowerPC [8]-Baureihe von IBM bestückt sind (PowerPC 970FX: 2,7-GHz-Einzelkern, PowerPC 970MP: 2,5-GHz-Doppelkern). Nach Angaben der Firma CGG nutzt ihre Cluster-Software die Altivec-Erweiterung der PowerPC-Prozessoren.

Insgesamt kommen 2800 PowerPC-Blades mit jeweils zwei Dual-Core-Prozessoren in 200 zugehörigen BladeCenter-H-Chassis für Server-Racks [9] zum Einsatz, also 5600 Prozessoren mit zusammen 11.200 Kernen. (ciw [10])


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http://www.heise.de/-129359

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[1] http://www.cgg.com/
[2] http://www.heise.de/glossar/entry/High-Performance-Computing-397453.html
[3] http://www.cgg.com/proserv/geocomputing/ITServices/ITInnovative.html
[4] http://www.heise.de/glossar/entry/Server-Cluster-394809.html
[5] http://www.heise.de/glossar/entry/Blade-Server-397205.html
[6] http://www.ibm.com/
[7] http://www-03.ibm.com/systems/bladecenter/js21/
[8] http://www-306.ibm.com/chips/techlib/techlib.nsf/products/PowerPC_970_and_970FX_Microprocessors
[9] http://www.heise.de/glossar/entry/Rack-397207.html
[10] mailto:ciw@ct.de