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Support-Ende für Windows XP: Microsoft gibt Tipps zum Umstieg

Aus Anlass des bevorstehenden Support-Endes hat Microsoft zudem eine Kaufberatung für neue Windows-8.1-PCs und -Tablets ins Netz gestellt. Außerdem werden weitere Details zum Support-Ende für die Security Essentials verraten.

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Die letzten 60 Tage sind angebrochen für den Support für Windows XP, dann stellt Microsoft die kostenlose Unterstützung für den Betriebssystem-Oldie endgültig ein. Aus diesem Anlass hat Microsoft nun eine Website ins Netz gestellt, die wichtige Fragen rund um den Ausstieg beantworten soll. FAQs nennen unter anderem die Systemvorraussetzungen für Windows 8.0 und 8.1.

Microsoft stellt bei der Gelegenheit auch klar, dass die hauseigene Antivirenlösung Microsoft Security Essentials nach dem 8. April für XP nicht mehr zum Download bereit stehen wird. Aktuelle Virenkennungen für die Software will der Konzern trotzdem noch bis zum April 2015 liefern.

Das Setup-Programm von Windows 8.1 weiß so wenig mit XP anzufangen, dass es nicht mal für eine aussagekräftige Fehlermeldung reicht, wenn man es unter XP startet.

Unter der Überschrift "Upgrade auf Windows 8.1 von Windows Vista oder Windows XP" weist Microsoft darauf hin, wie man eine Upgrade-Installation unter Beibehaltung aller persönlichen Dateien, Einstellungen und Anwendungen von XP auf 8.1 machen kann, nämlich gar nicht.

Microsoft empfiehlt als einfachsten Weg, an eine aktuelle Windows-Version zu kommen, den Kauf eines neuen Geräts, auf dem es bereits vorinstalliert ist. Auf der Website sind Beispiele verschiedener Geräteklassen genannt, kaufen kann man sie dort allerdings nicht.

Upgrade-Installationen unter Beibehaltung aller persönlichen Daten und so weiter unterstützt Microsoft immer nur auf die nachfolgende Version (N+1). Die einzige Version, mit der das von XP aus möglich ist, heißt also Vista. Wer auf diese Weise von XP nach 8.1 will, müsste also erst auf Vista, dann auf Windows 7, dann auf Windows 8 und schließlich auf 8.1 aktualisieren, und zwar in den jeweils zur Vorgängerversion passenden Version. XP Home beispielsweise kann man so nur auf Vista Home Premium und Ultimate aktualisieren, aber nicht auf Vista Business.

Abgesehen vom enormen zeitlichen Aufwand und der Gefahr, dass das dabei etwas schiefgeht, setzt das selbstverständlich auch den Besitz passender Lizenzen voraus (Details dazu wird c't in Ausgabe 6/14 bringen). Sonst bleibt nur eine Neuinstallation, was aber ebenfalls mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sein kann. (axv)