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Support für Windows Vista nähert sich dem Ende

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Seit vielen Jahren bereits legt Microsoft für jedes Produkt von vornherein fest, wie lange es jeweils Support erfährt. Alle Produkte, die für Privatkunden gedacht sind, erhalten fünf Jahre "mainstream support", Produkte für den Einsatz in Unternehmen anschließend fünf weitere Jahre "extended support" (letztlich sind es jeweils einige Tage oder Wochen mehr). In dieser zweiten Phase stellt Microsoft kostenlos nur noch jene Patches zur Verfügung (im Download-Center sowie über die Windows-Update-Funktion), die das Unternehmen als sicherheitskritisch einstuft.

Als Folge endet der Support für die Home-Versionen von Windows Vista am 12. April 2012. Lediglich die vergleichsweise besser ausgestatteten Vista-Versionen Business und Enterprise erhalten ihn bis 2017. Das am besten ausgestattete Vista Ultimate zählt Microsoft hingegen zu den Home-Versionen, hier ist also auch bereits im April 2012 Schluss.

Unabhängig davon läuft zuvor aber bereits ein anderer Support-Zeitraum ab. Denn Microsoft unterstützt Windows nur dann, wenn das jeweils aktuelle Service Pack installiert ist, und das gilt für alle Versionen von Starter bis Ultimate gleichermaßen. Nach dem Erscheinen eines neuen Service Packs für Windows bleiben zwei Jahre Zeit, um es einzuspielen, dann endet der Support für das Vorgänger-Service Pack. Und das passiert nun beim SP1 für Vista: Ab dem 13. Juli diesen Jahres gibts nur noch Patches für Vista, wenn das SP2 installiert ist.

Nach April 2012 können Nutzer der betroffenen Vista-Versionen entweder auf Windows 7 umsteigen (Windows 8 dürfte dann noch nicht ganz fertig sein) – oder auf Windows XP. Hier läuft der Support entgegen den Regeln nämlich noch bis mindestens 2014, und das gilt für alle Versionen, also auch XP Home. (axv)

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