Surface Earbuds: Microsofts kabellose In-Ears gegen Apples Airpods

Das Design von Microsofts In-Ear-Kopfhörer Surface Earbuds ist vergleichsweise auffällig, dafür unterstützen sie zahlreiche Touch-Gesten.

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(Bild: Microsoft)

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Nach den Surface Headphones kommen die Surface Earbuds. Die In-Ear-Kopfhörer funktionieren wie Apples Airpods und Amazons Echo Buds komplett kabellos per Bluetooth – die Kopplung funktioniert über eine einfache Berührung.

Microsoft hebt die App-Integration vor: Die großen Außenflächen ermöglichen Touch-Eingaben im Zusammenspiel mit Android-Smartphones und -Tablets. Mit einem dreimaligen Tippen startet zum Beispiel Spotify. Über eine Wischgeste lässt sich das nächste Lied auswählen oder die Lautstärke regeln. Der "Omnisonic"-Ton soll eine hohe Klangqualität bringen.

(Quelle: Microsoft)

Dank zweier Mikrofone pro Surface Earbud können Nutzer die In-Ears als Headset fürs Telefonieren nutzen und Texte diktieren. Microsoft hat eine Geräuschfilterung in Aussicht gestellt, durch die Stimmen beim Telefonieren klarer klingen sollen – ob es sich um eine ausgewachsene Geräuschunterdrückung (Noise Cancellation) handelt, ist nicht bekannt. PowerPoint 365 soll über die Earbuds Texte in Echtzeit in 60 Sprachen übersetzen können. Präsentationen lassen sich per Wischgesten fortführen.

Eine Akkuladung soll für bis zu 24 Stunden Laufzeit genügen. Im Dauerbetrieb nennt Microsoft eine Laufzeit von acht Stunden. Eine beiliegende Box lädt die Surface Earbuds zweimal auf, bevor die Ladestation selbst an die Steckdose muss. In der Präsentation hob Microsoft die Tragequalität der Surface Earbuds hervor.

Microsoft möchte die Surface Earbuds in den USA bis zum Jahresende für 250 US-Dollar ausliefern. Die Markteinführung in Deutschland könnte (deutlich) später stattfinden, wie es schon bei den Surface Headphones der Fall war. (mma)