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Surface Laptop 3 & Surface Pro 7 mit neuen CPUs und USB-C vorgestellt

Zum ersten Mal baut Microsoft AMD-Prozessoren in seine Premiumklasse eine: Im Surface Laptop 3 mit 15-Zoll-Display stecken angepasste Ryzen-APUs.

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(Bild: Microsoft)

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Microsoft hat das 2-in-1-Tablet Surface Pro 7 und das Surface Laptop 3 vorgestellt. Eine neue Geräteklasse möchte Microsoft mit dem Surface Laptop 3 mit 15-Zoll-Display anbieten – das 2er gab es ausschließlich mit 13,5 Zoll. Im Surface Pro 7 stecken Intels aktuellen Core-i-10000-Prozessoren – ob Ice Lake-U (10 nm) oder Comet Lake-U (14 nm) konkretisiert Microsoft nicht.

Surface Laptop 3 (6 Bilder)

(Bild: Microsoft)

In der Consumer-Variante setzt Microsoft auf AMDs Ryzen-Kombiprozessoren in einer Surface Edition, die bereits in Benchmark-Datenbanken aufgetaucht waren. Die Rede ist von einem Custom-Chip mit Anpassungen auf Siliziumebene, ebenso soll es Optimierungen in Windows 10 geben. In der Präsentation hob Microsoft die integrierte Grafikeinheit Radeon RX Vega 11 hervor, was für die bekannten Kombiprozessoren Picasso mit vier Zen+-Kernen als Grundlage spricht. Der bisherige Ryzen 7 3700U und Ryzen 7 3750H nutzen zehn der elf vorhandenen Vega-Compute-Units – elf bei der Surface Edition entsprächen bereits einer Custom-Version.

Das Surface Laptop 3 in der 13,5-Zoll-Variante aktualisiert Microsoft mit Intels Ice-Lake-U-Prozessoren, die dank 10-nm-Technik besonders effizient laufen – einen Seitenhieb an Apple ließen sich die Redmonder nicht nehmen: Das Surface Laptop 3 sei dreimal so schnell wie das aktuelle Macbook Air, das allerdings kleinere CPUs verwendet und noch einmal leichter ist.

Surface Pro 7 (8 Bilder)

(Bild: Microsoft)

Beide neuen Surface Laptops 3 und das Surface Pro 7 haben neben einer USB-A-Buchse eine mit Typ-C-Anschluss. Der proprietäre Stromanschluss lädt die Notebooks in einer Stunde zu 80 Prozent auf. Die Oberschale samt Tastatur lässt sich einfach abnehmen, um Zugriff auf die innere Hardware zu erhalten. Die SSD ist auswechselbar.

Das Surface Laptop 3 in der 13,5-Zoll-Version startet mit Core i5, 8 GByte RAM und 128-GByte-SSD ab 1150 Euro, die 15-Zoll-Ausführung geht ab 1350 Euro mit AMDs Ryzen, 8 GByte RAM und 256-GByte los. Für das Surface Pro 7 in der kleinsten Konfiguration kostet 900 Euro.

(mma)