Menü

Surface Studio: Microsoft stellt stiftbedienbaren All-in-One-PC vor

Der All-in-One-PC Surface Studio hat einen farbstarken 28-Zoll-Touchscreen, der sich zur Stiftbedienung flach nach unten klappen lässt

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 529 Beiträge

(Bild: Microsoft)

Von
Anzeige
Microsoft Surface Studio, Core i7-6820HQ, 32GB RAM
Microsoft Surface Studio, Core i7-6820HQ, 32GB RAM ab € 2699,–

Microsoft erweitert seine Surface-Familie um eine neue Produktkategorie: Das Surface Studio ist ein All-in-One-PC, der besonders in Hinblick auf kreative Nutzer entwickelt wurde. Der 28-Zoll-Bildschirm zeigt 4500 × 3000 Punkte, was auf 192 dpi hinausläuft. Das Seitenverhältnis beträgt Surface-typisch 3:2, was durch das Plus an Höhe viel arbeitsfreundlicher als 16:9-Sehschlitze ist.

Bei All-in-Ones wie auch eigenständigen Monitoren findet man es bislang nicht: 3:2-Displays gibt es abseits der Surface-Pro-Tablets und des Notebooks Surface Book nur bei wenigen Windows-Tablets anderer Hersteller. Der Bildschirm zeigt Farben im DCI-P3-Farbraum an, kann aber über eine Schaltfläche im Info-Center des vorinstallierten Windows 10 Pro auf sRGB limitiert werden.

(Quelle: Microsoft)

Microsoft versteckt den restlichen PC im Standfuß, der wie die Monitor-Rückseite aus Aluminium besteht. Die beiden Teile sind durch zwei verchromte Arme verbunden. Spiegelungen daran sollen die Arme quasi unsichtbar machen, erläuterte Microsofts Hardware-Chef Panos Panay während der Produktvorstellung in New York – der Nutzer soll sich ganz auf den Bildschirminhalt konzentrieren können. Im Standfuß stecken Vierkernprozessoren aus Intels Core-i-Familie, denen Nvidia-GPU bis hinauf zur GeForce GTX 980M zur Seite stehen. Je nach Ausstattung gibt es bis zu 32 GByte Arbeitsspeicher und Hybrid-Festplatten mit 1 oder 2 TByte Speicherplatz – von reinen SSD-Modellen war keine Rede.

Der Monitor soll nicht nur als Anzeige-, sondern auch als Eingabegerät dienen. Er unterstützt indes nicht nur Touch mit bis zu 10 Fingern, sondern auch den Surface Pen sowie das optionale neue Surface Dial – letzteres gehört aber nicht zum Lieferumfang. Zur bequemen Stiftbedienung lässt sich der Bildschirm deshalb nach vorne unten klappen und steht dann als riesige digitale Leinwand mit 20 Grad Neigung zur Verfügung.

(Quelle: Microsoft)

In den USA ist das Surface Studio ab sofort zu Preisen ab 3000 US-Dollar vorbestellbar. Einen verbindlichen Liefertermin nannte Microsoft nicht, sondern sprach nur davon, dass das Surface Studio in begrenzter Stückzahl noch vor Weihnachten kommen soll. Für Deutschland gibt es noch keine Preise oder Verfügbarkeitsversprechen.

Surface Studio (5 Bilder)

Das Surface Studio lässt sich mit Touchgesten ebenso bedienen...
(Bild: Microsoft)

Hinweis: Microsoft hat den Autor zur Präsentation in New York eingeladen und die Reisekosten übernommen. (mue)