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Suse Linux für die Schweizer Bundesverwaltung

Der Netzwerkspezialist Novell, der den Linux-Distributor Suse sein Eigen nennt, verkündet eine Vereinbarung mit der Schweizer Bundesverwaltung. Die IT-Infrastruktur der öffentlichen Verwaltung in der Schweiz soll künftig auf Server-Seite auf Suse Linux Enterprise Server setzen. Mehr als 3000 Server der Schweizer Bundesverwaltung sollen nach Abschluss des Geschäfts mit der Linux-Servervariante von Novell arbeiten. Novell gewann den Auftrag nach einer öffentlichen Ausschreibung der Verwaltung.

Bislang sei Linux bereits teilweise in einzelnen Behörden der Schweiz eingeführt worden, dies sei aber der erste formale Beschaffungsprozess für Linux auf Bundesebene, erklärte der Beauftragte für die Informatikstrategie bei der Schweizer Regierung, Jürg Römer. Novells EMEA-Präsident Tom Francese meinte, die Schweizer Regierung wolle mehr Effizienz und geringere Kosten bei der IT-Infrastruktur. Details zu den Diensten, die von den Linux-Servern zur Verfügung gestellt werden sollen, berichteten allerdings weder Novell noch die Schweizer Bundesregierung.

In der Schweiz gibt es seit einger Zeit Bestrebungen, in der Bundesverwaltung verstärkt Open-Source-Software einzusetzen. So berichtete Römer schon Ende 2003 auf eine parlamentarische Anfrage zur Nutzung von Linux bei der Bundesverwaltung, es seien bereits die meisten der Webserver der Bundesverwaltung auf Open-Source-Software umgestellt. Richtlinien zur Einführung und zum Einsatz von Open Source wurden vom Schweizer Informatikstrategieorgan Bund ISB im Rahmen des Informatik-Reorganisationsprojekts NOVE-IT erstmals bundeseinheitlich ausgearbeitet. (jk)

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