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Sybase dehnt Linux-Engagement aus

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Sybase hat in New York ein Linux-Kompetenzzentrum eröffnet. Dort sollen nach Angaben des Datenbankherstellers auf Linux aufsetzende Unternehmenslösungen entstehen. Sybase will darüber hinaus erreichen, dass "alle relevanten Sybase-Produkte im Jahre 2004 Linux unterstützen".

"Wir bei Sybase waren im Jahre 1999 die Ersten, die ein auch für unternehmenskritische Anwendungen taugliches relationales Datenbanksystem unter Linux auf die Beine gestellt haben. Seither versuchen wir den Anspruch des Betriebssystems zu erfüllen, nicht nur mit günstigen Anschaffungskosten, sondern auch mit niedrigen Betriebskosten zu glänzen", begründet Raj Nathan, Chef der Infrastruktur-Abteilung bei Sybase, den Schritt.

Im Kompetenzzentrum arbeitet Sybase nach eigenen Angaben neben Dell, IBM, Intel, Red Hat und Sun auch eng mit dem Drucker- und Computerhersteller Hewlett-Packard zusammen. Für Martin Fink, Linux-Chef bei HP, ist das die logische Konsequenz aus den eigenen Bestrebungen, der Verbreitung des Open-Source-Betriebssystems auf die Sprünge zu helfen, für das HP niedrige Kosten, hohe Flexibilität und hohe Leistung ins Feld führt. Im Zuge dieser Strategie hatte HP im März mit dem US-amerikanischen Linux-Distributor Red Hat, drei Monate später mit dem deutschen Linux-Distributor SuSE eine Allianz geschlossen. "Unsere Kooperation mit Sybase im Linux-Kompetenzzentrum gibt den Großkunden die Chance, HP- und Sybase-Lösungen wie aus einer Hand zu erhalten", lobt Fink die gemeinsamen Bemühungen. (ola)

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