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Symbian mit neuer Smartphone-Plattform

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Zur CeBIT hat Symbian eine neue Version seinen Betriebssystems für Smartphones vorgestellt. Version 6.1 des Symbian OS ist für GPRS-Smartphones gedacht und bringt Bluetooth-Unterstützung mit. Die Vorgängerversion, die Symbian ER5 nennt, hat Ericsson bereits in seinem Smartphone R380 eingebaut. Das Symbian-Konsortium besteht maßgeblich aus den Mitgliedern Psion, Nokia, Motorola und Ericsson und sieht sich selbst als die führende Mobilplattform.

Noch vergangenes Jahr hat Symbian das Quartz-Referenzdesign eines mobilfunkfähigen PDAs vorgestellt und entsprechende Produkte angekündigt. Doch nachdem sowohl Motorola als auch Psion die Entwicklung eines solchen Gerätes kürzlich gestoppt haben, steht mehr als ein Fragezeichen hinter der Zukunft von Symbian. Neben dem Ericsson R380 kann das Konsortium jetzt nur noch auf den Nokia Communicator 9210 verweisen.

Während die Konkurrenz mit Palm OS und Windows CE eine Mobilfunk-Lösung nach der anderen in die PDAs zaubert und entsprechende Erweiterungen auf der CeBIT vorstellt, backt man bei Symbian dieses Jahr notgedrungen kleinere Brötchen: Neben der GPRS-fähigen Smartphone-Plattform präsentiert das Konsortium mit fusionOne, Pumatech und Starfish Software im Wesentlichen Firmen, die Synchronisations-Software entwickeln.

Stolz verweist man darauf, dass Siemens Mitte Februar angekündigt hat, die Symbian-Plattform für zukünftige Smartphones zu lizenzieren. Nachdem es mit den PDAs nicht so recht vorangeht, stellt Symbian also die Smartphones in den Mittelpunkt seines Messeauftritts. Doch zur führenden Mobilplattform ist es für die beteiligten Firmen noch ein weiter Weg. Manche von ihnen, wie Motorola, halten sich dabei auch andere Pfade offen: Der Mobilfunkhersteller will auch auf der Basis von Palm OS Hardware entwicklen. (jr)