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Synaptics startet Produktion von In-Display-Fingerabdrucksensor

Die Massenproduktion des ersten In-Display-Fingerabdrucksensors von Synaptics ist gestartet. Die ersten Smartphones mit Clear ID sollen vom chinesischen Hersteller Vivo kommen.

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Synaptics startet Produktion von In-Display-Fingerabdrucksensor

(Bild: Synaptics)

Touchpad-Hersteller Synaptics hat den Start der Massenproduktion seines Fingeradrucksensors Clear ID FS9500 angekündigt. Bei dem Sensor handelt es sich um eine In-Display-Lösung, die sich besonders für Smartphones und Tablet-PCs mit randlosem Display eignen soll. Anstatt eines Buttons oder Scanners unterhalb des Displays oder an der Gehäuserückseite - wie etwa bei Huawei - ist Clear ID FS9500 als Teil des Bildschirms unter dem Display-Glas verbaut.

Der hochauflösende optische Sensor soll Smartphones laut Synaptics schneller freischalten können als andere biometrische Verfahren wie 3D-Gesichtserkennung. Clear ID FS9500 funktioniert dem Hersteller zufolge mit nassen, trockenen und kalten Fingern. Durch das vor dem Sensor liegende Display-Glas ist Clear ID außerdem vor Wasser und Kratzern geschützt.

Die Fingerabdruck-Sensoren von Synaptics unterstützen zudem SentryPoint-Technik, die Hardware-Herstellern die Integration unterschiedlicher Sicherheitsmechanismen ermöglichen soll. Dazu zählen Quantum Matcher für einen adaptiven Fingerabdruck-Vergleich, die neue Anti-Spoof-Technologie PurePrint, die echte von falschen Fingerabdrücken unterscheiden soll und SecureLink, eine Kombination aus TLS-Protokol mit ECC-Authentifikation und AES-Verschlüsselung.

Das erste Smartphone von Clear ID wird wohl vom chinesischen Hersteller Vivo kommen. Der IT-Analyst Patrick Moorhead beschreibt auf Forbes.com seinen Hands-on-Eindruck mit einem frühen Version des Vivo-Smartphones. Das Handy habe sich leicht und schnell entsperren lassen. Allerdings musste Moorhead zuerst den Power-Button drücken, bevor ihm das Display die Schaltfläche fürs Fingerauflegen anzeigte. Damit wäre im Vergleich zu herkömmlichen Fingerabdrucksensoren ein zusätzlicher Knopfdruck notwendig. Moorhead geht allerdings davon aus, dass künftige Versionen den Umweg über den Power-Button abschaffen. (Denise Bergert) / (dahe)

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