Systems: Virtuelles Schiedsgericht soll Streitfälle schlichten

Mit einem privaten, virtuellen Schiedsgericht will die IT/LEGAL GROUP, München, die Zivilgerichte entlasten.

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Von
  • Axel Kossel

Mit einem privaten, virtuellen Schiedsgericht will die IT/LEGAL GROUP, München, die Zivilgerichte entlasten. Cybercourt ist auf Streitfälle in der EDV-Branche spezialisiert und soll innerhalb von ein bis zwei Wochen Entscheidungen fällen, während die überlasteten Zivilgerichte häufig mehrere Monate brauchen. Voraussetzungen für ein Schiedsverfahren ist, dass beide Parteien das Schiedsgericht im Vorfeld anerkennen. Dadurch wird die Entscheidung rechtsverbindlich. Den Vorsitz im Cybercourt führt ein Richter, Beisitzer sind ein im EDV-Recht erfahrener Rechtsanwalt und ein Sachverständiger. Die Verhandlungen finden in einem geschützten Chat-Raum statt, wobei per Handy die Autentizität der Teilnehmer geprüft wird. Bei öffentlichen Verhandlungen können bis zu 50 Zuschauer mitlesen. (ad)