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T-D1 erweitert Zusammenspiel zwischen Mobil- und Festnetz

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Der Mobilnetzbetreiber T-Mobil will das Zusammenspiel zwischen seinem D1-Netz und dem Festnetz erweitern: So soll eine neue Universal Mobilbox ermöglichen, E-Mails über Mobil- und auch Festnetztelefon abzuhören und direkt zu beantworten. Auch der Versand und Empfang von Kurznachrichten übers Festnetz sei für Kunden von T-Mobil und Deutscher Telekom kein Problem mehr. "Mit der Universal Mobilbox und dem Dienst 'SMS zu Festnetz' treiben wir die Integration unterschiedlicher Kommunikationsmedien im Interesse unserer Kunden konsequent voran", meint Klaus Tebbe, Geschäftsführer Marketing bei T-D1.

T-D1-Kunden mit Laufzeitverträgen sollen demnächst elektronische Nachrichten künftig direkt auf die Mobilbox erhalten respektive von dort weiterleiten können. Dazu wird die T-D1 Rufnummer als E-Mail-Adresse angegeben (rufnummmer@t-d1-umb.de). Bei der Abfrage der Box über die Kurzwahl 3311 liest ein Sprachcomputer die E-Mail vor. Auch E-Mail-Anhänge in bestimmten Dateiformaten wandelt die Box in Sprachnachrichten um. Zudem lassen sich Nachrichten an Faxgeräten ausdrucken.

Die vorgetragenen Mails soll man direkt mündlich beantworten können, der Versand erfolge als Audiodatei-Anhang einer Antwort-Mail, so T-Mobil. Die Universal Mobilbox bietet das Unternehmen zusätzlich zur T-D1 Mobilbox an, der monatliche Grundpreis beträgt 9,95 Mark und die Nutzungsentgelte entsprechen denen der Mobilbox.

Ebenfalls neu im T-D1-Angebot ist der Dienst "SMS ins Festnetz": Damit lassen sich die beliebten Kurznachrichten jetzt auch an Festnetztelefone senden. Umgekehrt können Kunden der Deutschen Telekom, die ein SMS-fähiges Telefon besitzen, Textmeldungen an Handys oder andere Festnetzanschlüsse schicken. Der Versand von Kurznachrichten aus dem T-D1-Netz ins Festnetz kostet 39 Pfennig und wird voraussichtlich ab Mai angeboten.

Zur Übertragung der SMS-Mitteilungen vom Mobiltelefon gibt der T-D1-Nutzer wie bei der SMS-Kommunikation von Handy zu Handy im Anschluss an den Text die komplette Rufnummer ein. Der Anschluss des Empfängers wird angerufen, ein Sprachcomputer liest die Mitteilung vor. Ähnliches hat Mitbewerber E-Plus bereits seit einigen Monaten im Programm.

Verfügt der Empfänger über ein SMS-fähiges Festnetztelefon, erscheint beim Eintreffen einer Kurznachricht ähnlich wie bei einem Handy ein Symbol auf dem Telefondisplay; der Empfänger kann sich den SMS-Text dann wie auf einem Handy anzeigen lassen. Mit der Schnurlos-Endgeräteserie T-Sinus 710 Komfort präsentiert die Deutsche Telekom auf der CeBIT erstmalig SMS-fähige Festnetztelefone. (dz)