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T-Mobile-Chef kritisiert E-Plus

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Der Mobilfunk-Anbieter E-Plus muss für sein stures Festhalten an höheren Netzentgelten Schelte von der Konkurrenz einstecken. Der Chef des Marktführers T-Mobile, René Obermann, sprach in einem Interview von einem "ungeheuerlichen Vorgang". E-Plus hatte sich gegen eine Brancheneinigung auf niedrigere Entgelte für ankommende Anrufe gesperrt und könnte damit eine Regulierung für alle Anbieter auf den Plan rufen.

Das sei völlig inakzeptabel, sagte Obermann der Berliner Zeitung am Samstag: "Der Mobilfunk braucht keine Regulierung." Die so genannten Terminierungsentgelte fallen für Anrufe in ein Netz an. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Höhe der Handy-Tarife, da sie den Boden für den Mindestpreis darstellen. E-Plus führt zur Begründung höhere Kosten für den Betrieb des Mobilfunknetzes an, weil wegen einer anderen Frequenz mehr Sendemasten als bei T-Mobile oder Vodafone eingesetzt werden müssten. Auch O2-Chef Rudolf Gröger hatte E-Plus scharf kritisiert. (dpa)/ (ps)