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T-Mobile Deutschland büßt bei Umsatz, Gewinn und ARPU ein

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Die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom hat auf dem Heimatmarkt im vergangenen Jahr zwar mehr Kunden gewinnen können, Umsatz, Gewinn und ARPU (Durchschnittsumsatz pro Kunde und Monat) sanken jedoch gegenüber dem Vorjahr. Die Umsätze von T-Mobile Deutschland beliefen sich im Jahr 2006 auf 8,215 Milliarden Euro, ein Minus von 4,7 Prozent im Vergleich zu 2005. Als EBITDA-Ergebnis (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) weist die Telekom-Tochter 3,304 Milliarden Euro (minus 8,3 Prozent) aus.

Der Durchschnittsumsatz pro Kunde und Monat sank binnen Jahresfrist um 13 Prozent auf 20 Euro (Vorjahr: 23 Euro). Im Jahr 2006 seien die gemittelten Mobilfunkpreise laut Statistischem Bundesamt um 11 Prozent gesunken, erklärte das Unternehmen. Auch die Absenkung der Terminierungsentgelte im deutschen Markt sowie die Senkung von Roaming-Gebühren habe zu diesem Negativtrend beigetragen. Die Kundenzahl stieg von 29,5 Millionen auf 31,4 Millionen (plus 6,4 Prozent).

Die gesamte T-Mobile-Gruppe (einschließlich T-Mobile USA, der polnischen PTC und der österreichischen tele.ring) steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Prozent auf 32,040 Milliarden Euro. Das EBITDA-Ergebnis legte leicht um 1,3 Prozent auf 9,902 Milliarden Euro zu. Den Gesamtkundenstand gibt T-Mobile für den 31. Dezember mit 106,4 Millionen an (plus 22,9 Prozent).

Den meisten Umsatz erzielte die T-Mobile-Gruppe in den Vereinigten Staaten, wo 11,233 Milliarden US-Dollar erlöst wurden, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14,6 Prozent. Auch beim EBITDA-Ergebnis lagen die USA im vergangenen Jahr mit 3,747 Milliarden Euro vorn. T-Mobile USA kommt nach einem Plus von 15,4 Prozent im vergangenen Jahr inzwischen auf gut 25 Millionen Kunden, belegt aber weiterhin nur Platz vier unter den größten Mobilfunkunternehmen in den USA. (pmz)