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T-Mobile US verzeichnet weiter rasantes Wachstum

Umsatzplus und Rekordgewinn im ersten Quartal: Die US-Tochter der Deutschen Telekom wächst weiter.

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T-Mobile-US-Chef John Legere sieht sein Unternehmen als "unstoppable" an.

(Bild: T Mobile US)

Die US-Tochter der Deutschen Telekom hat den Gewinn zu Jahresbeginn kräftig gesteigert und überraschend viele neue Kunden hinzugewonnen. Nach Abzug von Kündigungen kamen im ersten Quartal 656.000 neue Telefonverträge unter eigener Marke dazu, wie T-Mobile US am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit wurden die Erwartungen der Finanzanalysten klar übertroffen. Das Unternehmen hat nun 81,3 Millionen Kunden, davon 64,7 Millionen unter eigener Marke.

Den Umsatz steigerte T-Mobile US nach eigenen Angaben im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar. Unterm Strich verbuchte das Unternehmen einen Rekordgewinn von 908 Millionen Dollar (815 Millionen Euro), ein Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei Anlegern kamen die Zahlen gut an, der Aktienkurs drehte nachbörslich ins Plus.

T-Mobile hat derzeit jedoch andere Probleme: Die Nummer drei im US-Mobilfunkmarkt will mit dem Rivalen Sprint fusionieren, trifft aber laut US-Medien auf Widerstand der Kartellwächter. Vorstandschef John Legere bekräftigte zur Vorlage des Quartalsberichts, dass der Zusammenschluss "ein Gewinn für die Verbraucher" wäre. 2014 war die Fusion schon einmal an wettbewerbsrechtlichen Bedenken gescheitert. (mit Material der dpa) / (anw)