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T-Mobile und Orange übernehmen "Java Verified"-Programm

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Die Mobilfunkbetreiber T-Mobile und Orange fordern ab 1. Juli 2004, dass alle neuen Java-Anwendungen in ihren Mobilfunknetzen nach dem "Java Verified"-Programm zertifiziert sind. Das Programm für Handys wurde von Motorola, Nokia, Siemens, Sony Ericsson und Sun aufgelegt, um ein einheitliches Test- und Zertifizierungsverfahren für Java-Anwendungen wie beispielsweise Spielen auf Handys zu schaffen. So möchten die Hersteller gewährleisten, dass Java-Anwendungen auch tatsächlich funktionieren, egal, mit welchem Handy-Typ sie in welchem Netz genutzt werden sollen.

Die Übernahme durch die France-Telecom-Gesellschaft Orange und die Mobilfunktochter der Telekom T-Mobile sehen die Initiatoren nach den Worten von Sun als Zeichen dafür an, dass sich die Initiative "zur Vereinheitlichung der mobilen Industrie einer bisher unerreichten Akzeptanz erfreut". Die beiden Mobilfunkbetreiber sind zwar die ersten Carrier, die sich dem Programm anschließen, können aber mit zusammen fast 150 Millionen Kunden einiges an Marktmacht hinter die Initiative setzen. Um das Siegel zu erhalten, können sich Anwendungsentwickler unter javaverified.com registrieren und einen Partner für die Zertifizierung auswählen. (jk)