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T-Mobile will Skypes iPhone-App blockieren

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T-Mobile behält sich vor, Voice-over-IP-Telefonate über die vor kurzem angekündigte Skype-Anwendung für das iPhone in Deutschland zu blockieren. Das bestätigte der Sprecher von T-Mobile, Alexander von Schmettow, gegenüber heise online. T-Mobile folgt damit einer Vertragsklausel, die in den Verträgen für Datentarife des Mobilfunkbetreibers, unter anderem bei den Complete-Verträgen für das iPhone, schon seit langem zu finden ist. Dort heißt es: "Die Nutzung von VoIP und Instant Messaging ist nicht Gegenstand des Vertrages." Bereits im vergangenen Jahr hatten T-Mobile und der VoIP-Anbieter Sipgate um diese Klausel gestritten. Viele VoIP- und Chat-Clients sind allerdings trotz des Ausschlusses über T-Mobile auf mobilen Geräten nutzbar.

Als Begründung für den Ausschluss von VoIP-Diensten in den T-Mobile-Verträgen nannte Schmettow einerseits die Performance in den T-Mobile-Netzen, die sich durch die starke Nutzung von VoIP-Diensten verschlechtern könnte. Andererseits könne T-Mobile bei VoIP nicht für dieselbe Sprachqualität garantieren, die die Kunden bei der Nutzung eines T-Mobile-Vertrags erwarteten. Die Regelung gelte auch für die Nutzung von WLAN-Hotspots des Mobilfunkunternehmens. T-Mobile ist in Deutschland Apples exklusiver Vertriebspartner für das iPhone.

Das Wall Street Journal hatte am heutigen Montag berichtet, dass die eBay-Tochter Skype am Dienstag den Release einer Mobilversion des VoIP-Dienstes für iPhone und iPod Touch ankündigen wird. Eine Blackberry-Version soll später im Jahr folgen. (Achim Barczok) / (acb)

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