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T-Systems kappt Umsatzprognosen für 2017

Das Geschäft mit der Cloud wächst bei der Telekom-Tochter nicht schnell genug, um das schrumpfende klassische Geschäft auszugleichen.

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T-Systems kappt Umsatzprognosen für 2017

(Bild: telekom.de)

Die Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems hat ihre Umsatzziele für das laufende Jahr reduziert, nachdem die Erlöse im vergangenen Jahr unter den Erwartungen blieben. Das klassische Geschäft schrumpfe derzeit schneller als Zuwächse in neuen Bereichen wie die Cloud dies ausgleiche, räumte T-Systems-Chef Reinhard Clemens am Donnerstag ein.

Das klassische Outsourcing-Geschäft werde weiter abschmelzen, "denn viele dieser Sachen wandern in die Cloud", sagte Clemens der dpa in Berlin. "Da ist uns auch bewusst, dass es ambitioniert ist, dass wir den Umsatz halten wollen in diesem Geschäft." Konkrete Zahlen soll es erst zur Bilanzvorlage am 2. März geben.

Zugleich gab T-Systems am Donnerstag bekannt, dass ein milliardenschwerer IT-Deal mit Shell bis 2022 verlängert wurde. Die Telekom stellt dem Mineralölkonzern unter anderem Cloud-Dienste.

"Die Bewegung Richtung Cloud nimmt zu", hier verbuche auch T-Systems gutes Wachstum, betonte Clemens. "Aber es ist natürlich umsatzmäßig wesentlich kleiner als das klassische Geschäft." Zugleich sehe sich die Deutsche Telekom für den Wandel gut aufgestellt. "Die politische Großwetterlage hilft uns gerade in den neuen Bereichen." Die Telekom will unter anderem mit der Datenspeicherung in Deutschland nach deutschen und europäischen Datenschutz-Standards punkten. (anw)

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