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TI bald ohne Speicher

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Texas Instruments will seinen DRAM-Bereich komplett an Micron Technologies veräußern und in diesem Zuge weltweit 3500 Mitarbeiter entlassen. Der Chipproduzent zieht sich mit dem Verkauf der drei DRAM-Fabriken in Italien beziehungsweise Richardson, Texas und Singapur sowie der Weitergabe von zwei Joint Ventures endgültig aus dem Speichergeschäft zurück.

Bereits seit geraumer Zeit sind in Dallas erhebliche Umstrukturierungen, sprich Verkleinerungen, im Gang. Die Texaner konzentrieren sich vollkommen auf das Geschäft mit digitalen Signalprozessoren. Angesichts der extremen Talfahrt bei den DRAM-Preisen scheinen DSPs ein zukunftsträchtigeres Feld zu sein. Die kleinen Mikroprozessoren sitzen beispielsweise in Handys und vielen anderen Kommunikationsgeräten. (jr)