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TUM 2006: Nach dem Fest gibts was auf die Augen

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Wenn der letzte Baum geschmückt, die letzte Kerze abgebrannt und der letzte Zimtstern gefuttert ist, findet im milden Karlsruhe-Durlach die letzte Demo-Party des Jahres statt. Vom 27. bis 29. Dezember treffen sich Mitglieder der Demo-Szene zu "The Ultimate Meeting" (TUM), um 2006 den richtigen Ausklang zu geben.

Die Demo-Szene wuchs mit den ersten Heimcomputern heran. In der Anfangsphase ging es den Programmierern der Intros und Demos vor allem darum, aus der jeweils aktuellen Hardware ein Maximum an Effekten herauszuholen. Mittlerweile stehen ästhetische Kriterien im Vordergrund, womit die Szene auch für Nicht-Programmierer interessant wurde.

Verglichen mit großen Demo-Events wie etwa der Breakpoint 2006 mit ihren tausend Besuchern ist TUM eine eher überschauliche Veranstaltung: Erwartet werden etwa 250 Teilnehmer. Aber auch hier gilt: keine Party ohne Compo. Wie bei Szene-Treffen üblich, präsentieren auch hier Einzelpersonen und Gruppen ihre digitalen Kunstwerke.

Da das diesjährige Motto der Party "Your Favourite Disco-Event" lautet, hat die Stampfmusik ihre eigene Kategorie bekommen: Disco-Musik wird im Wettbewerb separat bewertet. Die Abstimmung und Preisvergabe finden am letzten Tag statt. Interessierte können sich vorher anmelden. Der Eintrittspreis beträgt 30 Euro für alle drei Tage; weibliche Besucher müssen traditionell nichts zahlen. Weihnachtsverkaterte Scener sollen durch kostenlosen Tee und Kaffee wieder auf die Beine kommen. Die Veranstalter versprechen auch eine günstige Nahrungsversorgung.

Der Verein Digitale Kultur koordiniert von Köln aus Busfahrten zum Event. Wer schon mal einen Vorgeschmack auf die Veranstaltung haben will, kann die ausführbare Einladung "The Unreasonable Meeting" herunterladen und ansehen. c't liefert in Ausgabe 01/07 einen Überblick über die Demo-Szene von damals bis heute. Die Ausgabe liegt ab dem 27. Dezember am Kiosk. (Stefan Göhler) /

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