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Tado bringt überarbeitete Fassung seiner smarten Thermostate

Tado veröffentlichte am heutigen Freitag auf der IFA in Berlin seine vernetzten Thermostate in der Fassung V3+.

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Tado bringt überarbeitete Fassung seiner smarten Thermostate

(Bild: heise online / Nico Jurran)

Äußerlich unterscheiden sich Tados Raum- und Heizkörperthermostaten der Generation V3+ nicht von der Vorgängergeneration. Neue Sensoren in den Die Geräte ermöglichen nun aber eine Einschätzung der Innenraumluftqualität. Passend dazu hat Tado die zugehörige Mobilgeräte-App überarbeitet, die Statistiken und passende Ratschläge liefern soll, wie man mehr Komfort erreicht und Gesundheitsrisiken wie Schimmel vermeidet.

Tado gibt zudem Hinweise, wann und wie lange Nutzer die Fenster öffnen sollen, oder wie die Luftfeuchtigkeit verringert werden kann. Die Empfehlungen, wann bestimmte Räume gelüftet werden sollten, basieren auf verschiedenen Daten wie der Luftqualität innen und außen, wie viele Personen anwesend sind und lokalen Wettervorhersagen. Wenn zum Beispiel die Schadstoffbelastung während der Hauptverkehrszeit erhöht ist oder aktuell in der Umgebung verstärkt Pollen fliegen, liefert Tado Vorschläge, wann man die Fenster öffnen soll.

Das Starter Kit mit einem smarten Raumthermostat der Generation V3+ und Internet Bridge ist ab sofort zu einem Preis von rund 200 Euro erhältlich. Das Starter Kit mit einem smarten Heizkörper-Thermostat und Bridge kann für 130 Euro erworben werden. Weitere Heizungsprodukte sind in Einzel- oder Multipacks verfügbar, um eine Einzelraumsteuerung zu ermöglichen.

[Update:
In der ersten Textfassung stand, dass in den V3+-Thermostaten neue Sensoren eingebaut seien. Dies ist nicht korrekt. Um die Innenraumluftqualität zu messen, fließen tatsächlich drei Komponenten ein: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und offene Fenster. Diese dafür genutzten Sensoren waren auch schon Bestandteil der früheren V3-Produktgeneration. Tado hat nun aber einen neuen Algorithmus entwickelt, der sich diese Daten zu Nutze macht und die Qualität im inneren eines Raumes analysiert. Die Änderungen sind demnach eher auf Software-Seit, auch wenn in den Thermostaten nach Angaben des Tado-Pressesprechers neue Prozessoren arbeiten.] (nij)