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Tag der geschlossenen Tür beim BND

Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Bruno Kahl, hat keine Sorgen, dass ausländische Geheimdienste den Tag der offenen Tür beim BND für Spionageattacken genutzt haben könnten.

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Tag der geschlossenen Tür beim BND

Neubau der BND-Zentrale in Berlin

(Bild: Andi Weiland, Lizenz Creative Commons CC BY-SA 4.0)

BND-Chef Bruno Kahl bieb am Sonntag am Rande eines Rundganges über das riesige Neubaugelände in Berlin entspannt. Der Grund: die hohen Sicherheitsvorkehrungen. Die Türen zu dem Gebäudekomplex blieben am Tag der offenen Tür zu. Ausländische Spione würden auch nach der Teilnahme an einem Rundgang "sehr wahrscheinlich nicht mehr wissen, als sie ohnehin schon wissen", sagte Kahl.

Die Besucher bekamen nicht wirklich einen Einblick in die neue Zentrale des Geheimdienstes. Sie wurden auf einer Feuerwehrstraße um das Gebäude herumgeführt, an verschiedenen Punkten informierten Mitarbeiter über die Aufgaben des BND. In einem Innenhof gab es Info-Stände zu dessen Arbeit.

Ins Gebäudeinnere darf derzeit niemand – auch BND-Mitarbeiter nicht. "Wir sind im Moment in einer Phase, wo die Sicherheitsinstallationen gemacht werden", begründete Kahl die Beschränkungen. "Da will man sich nicht dabei beobachten lassen. Wir haben ja auch Technik, die wir nicht kundtun wollen und das müssen wir natürlich schützen."

Künftig wird der BND wohl nicht mehr an Tagen der offenen Tür teilnehmen: "Wenn hier erstmal die Arbeit läuft, dann werden wir uns nicht so genau in die Karten gucken lassen können", sagte Kahl. (it)

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