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Take-Two: GTA V weiter erfolgreich, Red Dead Redemption 2 stagniert

Take-Two hat mittlerweile 110 Millionen Kopien von GTA 5 verkauft. Red Dead Redemption 2 tritt derweil auf der Stelle.

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(Bild: Take-Two)

Das Open-World-Spiel GTA 5 wurde 110 Millionen Mal verkauft. Das gab Publisher Take-Two Berichten von US-Medien zufolge bei der Ankündigung der aktuellen Quartalszahlen bekannt. Im November 2018 hatte Rockstar noch 100 Millionen verkaufte Einheiten gemeldet, seitdem sind also weitere zehn Millionen dazugekommen. Das sind enorm starke Zahlen, vor allem da GTA 5 schon im September 2013 in den Handel kam.

Red Dead Redemption 2, der aktuelle Titel des Take-Two-Studios Rockstar, ist gerade mal ein gutes halbes Jahr alt. In diesem Zeitraum wurde RDR2 laut neuen Take-Two-Zahlen 24 Millionen Mal verkauft. Das ist auch ein sehr guter Wert, allerdings kommt der Western-Shooter nicht mehr so recht voran: Seit dem vorherigen Quartal wurden nur eine Million Einheiten verkauft. Ob Red Dead Redemption 2 noch einmal Aufwind bekommt, wenn der Mehrspielermodus in den kommenden Wochen die Beta-Phase verlässt, bleibt abzuwarten.

Demnächst auch mit Mehrspielermodus: Red Dead Redemption 2 (Quelle: Rockstar Games)

Bei den von Rockstar genannten Zahlen handelt es sich um sogenannte Sell-in-Angaben. Darunter fallen Einheiten, die an Endkunden und an Händler verkauft wurden.

Die aktuellen Quartalszahlen von Take-Two entsprechen grob den Erwartungen. Von Januar bis März erwirtschaftete der Publisher 539 Millionen US-Dollar Umsatz, deutlich mehr als die 450 Millionen Dollar des Vorjahreszeitraums. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) dieses Umsatzes kommt mittlerweile aus einer Kategorie, die Take-Two als "wiederkehrende Ausgaben" bezeichnet.

Darunter fällt virtuelle Währung, Zusatzinhalte und In-Game-Käufe. Im Klartext besteht der Großteil dieser "wiederkehrenden Zahlungen" also aus Mikrotransaktionen etwa für Waffen in GTA oder Klamotten in NBA 2k19. Auch traditionelle Erweiterungen, wie etwa Gathering Storm für Civilization 6 (ab 25,49 €), dürften in dieser Kategorie mitgezählt werden. Wegen Mikrotransaktionen und Lootboxen waren die Tochterstudios von Take-Two wiederholt in der Kritik gestanden. (dahe)