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Tarifeinigung zwischen Telekom und Verdi: Insgesamt 4,3 Prozent Gehalt

Rückwirkend soll es zum 1. April 2016 2,2 Prozent mehr Geld für Telekom-Mitarbeiter geben, ab 2017 dann noch mal weitere 2,1 Prozent. Darauf einigten sich Verdi und die Deutsche Telekom.

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Deutsche Telekom

(Bild: dpa, Oliver Berg/Archiv)

Die rund 63.000 Tarifbeschäftigten und Auszubildenden der Deutschen Telekom bekommen in zwei Stufen insgesamt 4,3 Prozent mehr Geld. Außerdem sind betriebsbedingte Kündigungen in dem Unternehmen bis Ende 2018 ausgeschlossen. Darauf einigten sich die Telekom und die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch in Bonn.

Die Gehälter steigen rückwirkend zum 1. April 2016 um 2,2 Prozent und am 1. April 2017 um weitere 2,1 Prozent. Bei den unteren Gehaltsklassen soll der Anstieg zum 1. April 2016 2,6 Prozent betragen, auch für Azubis und Duale Studenten soll es mehr Geld geben. Verdi hatte ursprünglich fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt gefordert. Der Tarifvertrag läuft bis zum Februar 2018.

"Mit diesem Abschluss liegen wir deutlich unterhalb der ursprünglichen Gehaltsforderung von Verdi", erklärte Telekom-Verhandlungsfürer Martin Seiler zum Ergebnis. "Gleichzeitig gibt die Verlängerung des Kündigungsschutzes unseren Mitarbeitern mehr Planungssicherheit." Auch Verdi gab sich zufrieden: "Mit dem Abschluss wird eine deutliche Reallohnsteigerung für alle Beschäftigten bei gleichzeitiger Absicherung realisiert", sagte ver.di-Verhandlungsführer Michael Halberstadt am Mittwoch.

Bis zur Einigung waren vier Verhandlungsrunden nötig, die teilweise von Warnstreiks mit mehreren tausend Telekom-Angestellten begleitet wurden. (mit Material der dpa) / (axk)

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