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Tarifkonflikt bei T-Systems beigelegt

Ein Prozent mehr Gehalt ab 1. Juli und dann nochmal 1,5 Prozent ab 2017 - mit dieser Einigung legten Verdi und die Telekom den T-Systems-Tarifstreit bei. Außerdem soll der Kündigungsschutz verlängert werden.

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Deutsche Telekom

(Bild: dpa, Oliver Berg)

Der mehrere Monate andauernde Tarifkonflikt in der Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems über mehr Geld und sichere Arbeitsplätze ist beigelegt. Die rund 17.000 Beschäftigten des Unternehmens erhalten Entgeltzuschläge in zwei Schritten, und zwar ab dem 1. Juli von 1,0 Prozent und ab dem 1. April 2017 von 1,5 Prozent. Darüber hinaus verständigten sich die Tarifpartner auf eine Verlängerung des Kündigungschutzes bis Ende 2018. Das teilten Telekom und Verdi am Donnerstag mit.

Die Gewerkschaft sprach von einem Abschluss mit "Licht und Schatten". Was den Tarifvertrag auszeichne, sei die erzielte Beschäftigungssicherung, die einzigartig sei in der Branche, hieß es bei Verdi. T-Systems bezeichnete das erzielte Ergebnis als "tragfähig". Es sei ein Signal, den Umbau des Unternehmens gemeinsam gestalten zu können. Ende 2013 hatte die Telekom-Tochter im Zuge der Umstellung ihrer Geschäftsstrategie den Abbau von 4900 Stellen angekündigt. Der größte Teile der Maßnahmen ist bereits umgesetzt. (axk)

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