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Tausende Rechner in Berliner Verwaltung immer noch nicht auf Windows 10 migriert

Die Umstellung von Windows 7 auf Windows 10 in der Berliner Verwaltung ist immer noch nicht abgeschlossen. Die Arbeitsfähigkeit sei nun gefährdet.

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(Bild: Thannaree Deepul/Shutterstock.com)

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Das Land Berlin schafft es einem Bericht der Wochenzeitung Die Zeit zufolge nicht, seine IT wie geplant zu modernisieren. Eigentlich sollten die PCs der Berliner Verwaltung und Justiz bereits in den vergangenen Monaten vom Betriebssystem Windows 7 auf das neuere Windows 10 umgestellt werden. Denn ab Mitte Januar beendet Microsoft den kostenlosen Support, Sicherheitslücken werden danach nicht mehr automatisch geschlossen. Dennoch laufe rund ein Drittel der Rechner immer noch mit dem alten Betriebssystem, berichtet Die Zeit in ihrer Printausgabe. Derzeit verhandele das Land mit Microsoft über einen Supportvertrag, der den Schutz über den 14. Januar hinaus garantieren solle.

Wie die Innensenatsverwaltung auf Anfrage mitteilte, gibt es in der Berliner Verwaltung rund 82.000 IT-Arbeitsplätze. Davon nutze gut ein Drittel Windows 7, der größere Teil (62 Prozent) Windows 10 und der Rest Windows 8.1, das noch bis zum 10. Januar 2023 im erweiterten Support läuft. Die interne Zielmarke für die Umstellung war den Angaben zufolge der 30. November und sollte zunächst auch eingehalten werden. "Die Berliner Verwaltung arbeitet mit Hochdruck daran, bis zum 14. Januar die IT-Arbeitsplätze auf Windows 10 umzustellen." Nach der jetzigen Prognose soll das für 85 Prozent der Rechner gelten.

Auch für bis dahin nicht umgestellte Arbeitsplätze solle gewährleistet werden, dass die Berliner Verwaltung umfassend arbeitsfähig bleibe, so die Senatsverwaltung. Zu den Support-Kosten lasse sich noch keine Aussage treffen. Die Zeit berichtete, intern werde mit einer sechsstelligen Summe gerechnet. (Mit Material der dpa) / (olb)