Tauss darf nicht wieder Pirat werden

Die Piratenpartei hat den Aufnahmeantrag des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss abgelehnt. Er war 2009 von der SPD zu den Piraten gewechselt und nach einer Verurteilung wegen Kinderpornografie ausgetreten.

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Eines der ersten prominenten Mitglieder der Piratenpartei wird nicht erneut aufgenommen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Jörg Tauss, ehemals medienpolitischer Sprecher der SPD im Bundestag, war 2009 aus Protest gegen die geplante Sperrung von Kinderpornoseiten zu den Piraten gewechselt.

Ein Jahr später wurde er wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials zu einer 15-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Daraufhin verließ er die Piratenpartei, um ihr nicht zu schaden. Offenbar versuchte er nun erneut aufgenommen zu werden. Das lehnte der Karlsruher Bezirksvorstand der Partei jedoch ab: "Solltest du jetzt wieder Mitglied werden, schadet dies dem Frieden und der Geschlossenheit der Partei," so die Begründung. (ck)