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Taylor Swift: Mit heimlicher Gesichtserkennung auf der Suche nach Stalkern

Bei einem Konzert der US-Sängerin Taylor Swift wurde einem Medienbericht zufolge heimlich eine Gesichtserkennung der Besucher durchgeführt.

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Taylor Swift

Taylor Swift

(Bild: dpa, Rolf Vennenbernd)

Bei einem Konzert von Taylor Swift im Mai wurde heimlich Technik zur Gesichtserkennung eingesetzt, um nach Personen zu suchen, die für Belästigungen der US-Sängerin bekannt waren. Das berichtet jetzt das US-Magazin Rolling Stone unter Berufung auf den Security-Experten Mike Downing, der nach eigener Aussage auf der Veranstaltung eine Vorführung des Systems begutachtete. Ihm zufolge war bei dem Konzert im kalifornischen Pasadena ein Bildschirm installiert, auf dem Videos der Proben gezeigt wurden.

Auf der Suche nach Stalkern

Ohne dass dies ersichtlich gewesen sei, habe eine dort installierte Kamera alle Zuschauer erfasst, erklärt Downing weiter. Die Bilder wurden demnach an eine "Kommandozentrale" weitergeleitet, wo sie mit einer Datenbank abgeglichen wurden, in der "Hunderte bekannte Stalker der Sängerin" erfasst waren. Was bei einem Fund passiert wäre, wie hoch die Fehlerrate war und ob es überhaupt Treffer gab, geht aus dem Artikel nicht hervor. Gleichzeitig wird auf die "offensichtlichen Datenschutzbedenken" hingewiesen. Vom Management der Sängerin sei das Vorgehen nicht kommentiert worden.

Das US-Magazin setzt das Geschehen derweil in einen größeren Zusammenhang und weist darauf hin, dass der Eintrittksartenshop Ticketmaster Anfang Mai ein Investment in Blink Identity öffentlich gemacht hatte. Das Unternehmen entwickelt Technik, mit der eine automatische Gesichtserkennung bei Personen funktionieren soll, die sich bewegen. Das soll bei bis zu 60 Personen pro Minute klappen. Damit könnten zuerst einmal VIP-Gäste schneller durch Eintrittskontrollen geschleust werden, hofft Ticketmaster. Man wolle bei der Einführung aber sehr zurückhaltend vorgehen. (mho)

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