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TeamViewer Host für Linux veröffentlicht

Die Host-Version der beliebten Fernwartungssoftware TeamViewer ist nun auch für Linux verfügbar. Der Host lässt nur die Fernsteuerung zu und kommt ohne grafische Oberfläche aus. Das Programm war bereits als Preview für den Raspi erschienen.

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TeamViewer GmbH

(Bild: dpa, Christoph Schmidt)

Der TeamViewer hat die Host-Version seiner Fernwartungssoftware nun auch für Linux veröffentlicht. Bislang gab es den Host nur als Vorschau-Version für den Raspberry Pi. Für Windows, Mac OS und Android gibt es den Host schon seit längerer Zeit.

Offiziell unterstützt TeamViewer nur Debian, Ubuntu und Raspbian und stellt dementsprechend auch nur Deb-Dateien bereit. Unterstützt werden 32- und 64-Bit-Installationen. Die Einrichtung des Host kann auch auf der Kommandozeile erfolgen.

Bei einem kurzen Test durch heise online unter Ubuntu 16.04 in einer virtuellen Maschine zeigte sich die Software etwas widerspenstig: So wollte die grafische Oberfläche nicht starten und die Einrichtung auf der Kommandozeile gelang nur auf einem virtuellen Terminal, jedoch nicht per SSH.

[UPDATE 04. Mai 2017, 17:40: Die Software läuft auf einem frisch-installierten Ubuntu 16.04.2 problemlos. Wie TeamViewer mitteilt verzichtet der Host erstmals auf Wine als Emulationsschicht, läuft also auf Linux nativ mit einer Qt-basierten Oberfläche. Die Verwendung von Wine wurde schon länger von Anwendern kritisiert. Die Nutzung des Host ist auch ohne Account möglich.] (mls)